Pflege

Aloe Vera für die Haut: Was Handcreme und Body Lotion leisten können

11 Min. LesezeitAndreas Lücking von Andreas Lücking

Andreas Lücking, Gründer von HEXAVITAL: Aloe Vera für die Haut: Was Handcreme und Body Lotion leisten können

Die kurze Antwort

Aloe Vera für die Haut steckt vor allem in Cremes, Lotionen und Gelen, also in Kosmetik. Kosmetik darf die Haut pflegen, schützen und in gutem Zustand halten, aber nichts behandeln. Eine kleine Studie fand, dass Cremes mit Aloe-Extrakt die Feuchtigkeit der obersten Hautschicht erhöhten. Insgesamt ist die Studienlage zu Aloe auf der Haut dünn.

Das Wichtigste in Kürze

  1. 01Eine Creme mit Aloe Vera ist ein kosmetisches Mittel und dient der Pflege, nicht der Behandlung.
  2. 02In einer Studie mit 20 Frauen erhöhten Cremes mit Aloe-Extrakt den Wassergehalt der Hornschicht.
  3. 03Übersichtsarbeiten bewerten die klinische Wirksamkeit von Aloe auf der Haut als noch nicht ausreichend untersucht.
  4. 04Wie viel Aloe in einem Produkt steckt, verrät oft nur die Position in der Liste der Bestandteile.
  5. 05Werbeaussagen für Kosmetik müssen nach EU-Recht belegbar sein und dürfen nicht übertreiben.

Aloe Vera für die Haut: Was eine Creme leisten darf

Wer nach Aloe Vera für die Haut sucht, landet meist bei Handcremes, Bodylotions und Gelen. Rechtlich sind das kosmetische Mittel. Die EU-Kosmetikverordnung beschreibt deren Zweck so: Sie sollen die Haut reinigen, parfümieren, ihr Aussehen verändern, sie schützen oder in gutem Zustand halten [1].

Daraus folgt eine klare Grenze. Eine Creme pflegt, sie behandelt keine Erkrankung. Wer Hautprobleme hat, die nicht weggehen, gehört in eine Arztpraxis und nicht ins Pflegeregal.

Dieselbe Verordnung verbietet, einem Kosmetikprodukt Merkmale oder Funktionen zuzuschreiben, die es nicht besitzt [1]. Das gilt für Texte, Bilder und Produktnamen gleichermaßen. Genau deshalb lohnt es sich, Werbeversprechen rund um Aloe nüchtern zu lesen.

Aloe-Blatt, Cremetextur und ein Cremetiegel auf hellem Leinen
Aloe in der Pflege: In Cremes ist der Blattsaft ein Bestandteil unter mehreren.

Aloe Vera Wirkung auf der Haut: Was Studien zeigen

Die am besten passende Frage für Kosmetik lautet: Hält Aloe die Haut feucht? Eine Studie aus dem Jahr 2006 hat das an 20 Frauen untersucht [6]. Getestet wurden Cremes mit 0,10, 0,25 und 0,50 Prozent gefriergetrocknetem Aloe-Extrakt im Vergleich zur gleichen Creme ohne Aloe [6].

Nach einmaligem Auftragen stieg der Wassergehalt der Hornschicht nur bei den beiden höheren Konzentrationen, nach zwei Wochen täglicher Anwendung bei allen drei [6]. Der Wasserverlust über die Haut veränderte sich dagegen nicht [6]. Das Forschungsteam vermutet, dass Aloe Wasser bindet, ähnlich wie andere Feuchthaltemittel [6].

Eine Studie von 2014 kommt zu einem gemischten Bild [7]. Reines Aloe-vera-Gel ohne Cremegrundlage befeuchtete die Haut nach einmaligem Auftragen, nach mehrfacher Anwendung zeigte es jedoch austrocknende Effekte [7]. Die Forschenden führen das auf die Polysaccharide im Gel zurück [7]. Für den Alltag heißt das: Die Rezeptur einer Creme spielt eine Rolle, nicht nur der Name der Pflanze.

Übersichtsarbeiten bleiben vorsichtig. Ein dermatologischer Review von 2009 sieht einzelne vielversprechende Ergebnisse, hält die klinische Wirksamkeit von Aloe auf der Haut aber für nicht ausreichend erforscht [4]. Die US-Gesundheitsbehörde NCCIH beschreibt die Datenlage ebenfalls als begrenzt und stützt sich überwiegend auf kleine Studien [3].

Auch zur Frage, ob Aloe bei Wunden etwas bringt, gibt es eine Cochrane-Übersicht mit sieben kleinen Studien [5]. Ihr Fazit: Die Studien sind von geringer Qualität, und die Evidenz reicht nicht aus, um die Frage zu beantworten [5]. In einer der Studien heilten Wunden mit Aloe sogar langsamer [5]. Wunden gehören deshalb nicht in die Hände einer Pflegecreme.

20Frauen nahmen an der Feuchtigkeitsstudie von 2006 teil [6]
0,10–0,50 %gefriergetrockneter Aloe-Extrakt steckte in den getesteten Cremes [6]
2 Wochentägliche Anwendung, danach mehr Wasser in der Hornschicht bei allen Konzentrationen [6]
7kleine Studien wertete die Cochrane-Übersicht zu Aloe bei Wunden aus [5]

Studien zu Aloe auf der Haut im Überblick

Studie Was untersucht wurde Ergebnis Grenzen
Dal'Belo u. a., 2006 [6] Cremes mit Aloe-Extrakt gegen dieselbe Creme ohne Aloe, 20 Frauen mehr Wasser in der Hornschicht, Wasserverlust unverändert [6] kleine Gruppe, nur Unterarm, kurze Dauer
Fox u. a., 2014 [7] reine Aloe-Gele ohne Cremegrundlage erst befeuchtend, bei wiederholter Anwendung austrocknend [7] Gel pur, nicht in einer Creme
Feily und Namazi, 2009 [4] Übersicht zur Dermatologie einzelne vielversprechende Ergebnisse [4] klinische Wirksamkeit nicht ausreichend erforscht [4]
Cochrane, Suche bis 2011 [5] Aloe bei akuten und chronischen Wunden Evidenz reicht nicht für eine Antwort [5] geringe Qualität der Studien [5]

Aloe Vera Handcreme: So liest du die Inhaltsliste

Auf jeder Kosmetikverpackung steht eine Liste der Bestandteile mit der Überschrift „Ingredients“ [1]. Die Stoffe stehen darin nach ihrem Gewichtsanteil geordnet, der größte zuerst [1]. Stiftung Warentest rät deshalb: Steht Aloe weit hinten, ist nur wenig davon enthalten [9].

Aloe aus dem Blatt erscheint in der Liste meist als „Aloe Barbadensis Leaf Juice“. Das ist der Saft aus dem Blatt der Pflanze Aloe barbadensis Miller, die umgangssprachlich Aloe Vera heißt. Steht dort ein Extrakt oder ein Pulver, handelt es sich um eine verarbeitete Form.

Ein Blick in die Liste lohnt sich, weil die Verpackung allein wenig verrät. Die Verbraucherzentrale Hamburg prüfte 2017 insgesamt 21 Pflegeprodukte, die mit Aloe warben [8]. Die Pflanze nahm auf manchen Verpackungen bis zur Hälfte der Vorderseite ein, im Produkt steckten oft nur wenige Prozent, bei zwei Produkten ein Prozent [8].

Drei Viertel der befragten Hersteller nannten den Aloe-Anteil nicht einmal auf Nachfrage [8]. Eine Prozentangabe ist gesetzlich nicht vorgeschrieben [8]. Oft blieb auch offen, ob frischer Saft oder rückverdünntes Konzentrat verwendet wurde [8].

  • Position von Aloe in der Liste: je weiter vorn, desto größer der Anteil.
  • Bezeichnung: „Leaf Juice“ steht für Blattsaft, „Extract“ oder „Powder“ für verarbeitete Formen.
  • Übrige Stoffe: Auch sie stehen nach Gewicht sortiert, sodass du die Hauptbestandteile vorn findest.
  • Duftstoffe erscheinen als „Parfum“. Das ist wichtig, wenn du darauf empfindlich reagierst.
Aufgeschnittenes Aloe-Vera-Blatt mit klarem Blattgel auf heller Steinplatte
Aus dem Blatt der Aloe barbadensis Miller stammt der Blattsaft, der in Inhaltslisten als Aloe Barbadensis Leaf Juice erscheint.

Aloe Vera Body Lotion und Bodycreme im Alltag

Ob Handcreme oder Body Lotion: Entscheidend ist, dass du ein Produkt findest, das du gern und regelmäßig benutzt. Eine leichte Lotion verteilt sich schnell auf großen Flächen. Eine reichhaltigere Creme passt eher zu Händen, Ellenbogen oder Füßen, die viel aushalten müssen.

Viele cremen sich nach dem Duschen oder Händewaschen ein, wenn die Haut noch leicht feucht ist. Eine kleine Menge reicht meist. Was die Hersteller zur Anwendung auf die Packung schreiben, hat Vorrang vor allgemeinen Tipps.

Hast du empfindliche Haut, teste ein neues Produkt zunächst an einer kleinen Stelle, etwa an der Innenseite des Unterarms. Das NCCIH beschreibt äußerlich angewendetes Aloe-Gel als meist gut verträglich, nennt aber vereinzelte Fälle von Brennen, Juckreiz und Hautausschlag [3]. Treten solche Reaktionen auf, wasche die Creme ab und verwende sie nicht weiter.

So gehst du bei einem Verträglichkeitstest Schritt für Schritt vor:

  1. Kleine Stelle wählenTrage etwas Creme auf die Innenseite des Unterarms auf, dort ist die Haut empfindlich und gut zu beobachten.
  2. AbwartenLass die Stelle in Ruhe und schau über den Tag immer wieder hin.
  3. Auf Reaktionen achtenBrennen, Juckreiz oder Ausschlag sind bei äußerlich angewendeter Aloe zwar selten, kommen aber vor [3].
  4. EntscheidenBleibt die Haut ruhig, kannst du die Creme wie gewohnt verwenden. Reagiert sie, wasche die Creme ab und nutze sie nicht weiter.

Werbeversprechen prüfen: Was die EU bei Kosmetik verlangt

Für Werbeaussagen über Kosmetik gelten seit 2013 sechs gemeinsame Kriterien der EU [2]. Sie heißen Einhaltung von Rechtsvorschriften, Wahrheitstreue, Belegbarkeit, Redlichkeit, Lauterkeit und fundierte Entscheidungsfindung [2].

Zwei Regeln sind für Aloe-Produkte besonders relevant. Erstens darf eine Aussage über die Eigenschaften eines Bestandteils nicht den Eindruck erwecken, das fertige Produkt habe dieselben Eigenschaften, wenn das nicht stimmt [2]. Zweitens braucht eine solche Übertragung Nachweise, zum Beispiel eine wirksame Menge des Bestandteils im Produkt [2].

Außerdem dürfen Darstellungen zur Wirkung nicht über das hinausgehen, was die Nachweise belegen [2]. Und ein Produkt darf nicht als einzigartig beworben werden, wenn ähnliche Produkte dieselben Eigenschaften haben [2].

Zwei weitere Punkte aus derselben Verordnung helfen beim Lesen von Verpackungen. Wird behauptet, dass ein Produkt einen bestimmten Bestandteil enthält, muss dieser gezielt zugesetzt sein [2]. Und Werbeaussagen müssen für durchschnittliche Verbraucherinnen und Verbraucher klar und verständlich formuliert sein [2]. Fachbegriffe, die mehr nach Labor als nach Pflege klingen, verdienen deshalb einen zweiten Blick.

Für dich als Käuferin oder Käufer heißt das: Begriffe wie „pflegt“ oder „spendet Feuchtigkeit“ sind typische Kosmetikaussagen. Verspricht eine Creme dagegen, Krankheiten zu behandeln, verlässt sie den Rahmen der Kosmetik. Bei solchen Versprechen ist Skepsis angebracht.

Fünf verbreitete Annahmen über Aloe auf der Haut

Rund um Aloe-Kosmetik halten sich einige Annahmen, die du in Werbung und Foren immer wieder liest. Die Übersicht stellt sie dem gegenüber, was die Quellen in diesem Beitrag hergeben.

Der wichtigste Gedanke dahinter stammt aus der EU-Verordnung zu Werbeaussagen: Was ein Bestandteil kann, gilt nicht automatisch für das fertige Produkt [2]. Ein großes Aloe-Blatt auf der Tube sagt also nichts darüber, wie viel Aloe darin steckt oder was die Creme leistet.

Annahme und Faktenlage

Annahme Was die Quellen sagen
Viel Aloe auf der Verpackung heißt viel Aloe in der Creme. In der Prüfung von 2017 steckten oft nur wenige Prozent Aloe in den Produkten, bei zwei nur ein Prozent [8].
Der Aloe-Anteil muss auf der Packung stehen. Eine Prozentangabe ist nicht vorgeschrieben, die Reihenfolge der Bestandteile gibt einen Hinweis [1][8].
Reines Gel ist immer besser als eine Creme. Reines Aloe-Gel wirkte bei wiederholter Anwendung austrocknend, die Rezeptur zählt [7].
Aloe gehört auf jede Wunde. Die Cochrane-Übersicht fand keine ausreichende Evidenz, in einer Studie verzögerte sich die Wundheilung sogar [5].
Aloe-Cremes glätten Falten. Für Cremes mit Aloe fehlen dazu belastbare Studien, die Wirksamkeit auf der Haut gilt als unzureichend erforscht [4].

Die Aloe-Pflege von HEXAVITAL

HEXAVITAL bietet zwei Pflegeprodukte mit Aloe-Blattsaft an. Alle Varianten findest du in der Kollektion Aloe-Vera-Pflege. Wir nennen hier nur, was auf der Inhaltsangabe steht, und keine Wirkversprechen.

Die Aloe Vera Handcreme enthält unter anderem Aloe Barbadensis Leaf Juice, Sheabutter, Panthenol, Allantoin, Gelée-Royale-Extrakt und Schneckenextrakt (Helix Aspersa). Es gibt sie als einzelne Tube und im Fünferset.

Im Fünferset der Handcreme bekommst du fünf Tuben, etwa um eine in der Handtasche, eine am Waschbecken und eine am Arbeitsplatz zu haben. Das Fünferset der Bodycreme enthält fünf Tiegel mit je 300 ml.

Die Bodycreme enthält unter anderem Aloe Barbadensis Leaf Juice und Glycerin und kommt im 300-ml-Tiegel, einzeln oder im Fünferset.

Wichtig für alle, die tierische Bestandteile meiden: Die Handcreme enthält Schneckenextrakt und Gelée Royale. Sie ist daher nicht vegan. Wer auf Bienenprodukte empfindlich reagiert, sollte die vollständige Inhaltsliste auf der Verpackung prüfen.

Grenzen der Pflege und wann du lieber nachfragst

Aloe in einer Creme ist ein Pflegestoff unter mehreren. Eine Creme ersetzt keine ärztliche Abklärung, wenn die Haut lange gerötet ist, juckt, nässt oder sich verändert. Auch offene Wunden und Verbrennungen sind kein Fall für Kosmetik.

Manche fragen sich, ob Aloe von außen und von innen zusammengehört. Das sind zwei getrennte Themen mit eigenen Regeln. Was beim Trinken zu beachten ist, liest du in unserem Beitrag zu Aloe Vera innerlich.

Hast du Fragen zur Zusammensetzung unserer Cremes, kannst du dich gern an uns wenden. Am Telefon erreichst du Andreas Lücking ab 17 Uhr unter +49 179 770 87 41.

Quellen (9)

Alle Belege zu diesem Beitrag anzeigen
  1. Europäisches Parlament und Rat der EU (EUR-Lex): Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel (Art. 2, 19, 20), abgerufen am 30.10.2026
  2. Europäische Kommission (EUR-Lex): Verordnung (EU) Nr. 655/2013 zur Festlegung gemeinsamer Kriterien zur Begründung von Werbeaussagen im Zusammenhang mit kosmetischen Mitteln, abgerufen am 30.10.2026
  3. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH, NIH): Aloe Vera, abgerufen am 30.10.2026
  4. Giornale Italiano di Dermatologia e Venereologia (PubMed): Feily A, Namazi MR: Aloe vera in dermatology: a brief review (2009), abgerufen am 30.10.2026
  5. Cochrane: Aloe vera zur Behandlung von akuten und chronischen Wunden (Review CD008762), abgerufen am 30.10.2026
  6. Skin Research and Technology (PubMed): Dal'Belo SE et al.: Moisturizing effect of cosmetic formulations containing Aloe vera extract in different concentrations (2006), abgerufen am 30.10.2026
  7. Pharmacognosy Magazine (PubMed): Fox LT et al.: In vivo skin hydration and anti-erythema effects of Aloe vera, Aloe ferox and Aloe marlothii gel materials (2014), abgerufen am 30.10.2026
  8. Verbraucherzentrale Hamburg: Aloe vera: Greenwashing bei Kosmetik (Stand 19.04.2017), abgerufen am 30.10.2026
  9. Stiftung Warentest: Aloe vera in Kosmetika: Viel beworben, wenig enthalten (28.06.2017), abgerufen am 30.10.2026

Häufige Fragen

Was bewirkt Aloe Vera auf der Haut?

In Cremes dient Aloe als Pflegestoff. Eine kleine Studie mit 20 Frauen zeigte, dass Cremes mit Aloe-Extrakt den Wassergehalt der obersten Hautschicht erhöhten. Größere, unabhängige Studien zu Pflegecremes fehlen bislang.

Soll man Aloe Vera nach dem Auftragen abwaschen?

Eine Handcreme oder Bodycreme ist zum Einziehen gedacht und wird nicht abgewaschen. Maßgeblich sind die Hinweise auf der Verpackung. Brennt oder juckt die Haut nach dem Auftragen, solltest du das Produkt abwaschen und nicht weiter verwenden.

Ist Aloe Vera gut gegen Falten im Gesicht?

Für Cremes mit Aloe gibt es dazu keine belastbaren Studien. Übersichtsarbeiten halten die Wirksamkeit von Aloe auf der Haut insgesamt für unzureichend untersucht. Versprechen zu Falten solltest du deshalb kritisch lesen.

Ist Aloe Vera gut gegen Entzündungen der Haut?

Kosmetik darf keine Erkrankungen behandeln, auch keine entzündete Haut. Ob Aloe hier etwas bewirkt, ist nicht ausreichend belegt. Bei anhaltenden Hautproblemen ist eine Ärztin oder ein Arzt die richtige Adresse.

Woran erkenne ich, wie viel Aloe in einer Handcreme steckt?

Prozentangaben sind nicht Pflicht und fehlen oft. Hilfreich ist die Liste der Bestandteile: Sie ist nach Gewichtsanteil sortiert. Je weiter vorn Aloe Barbadensis Leaf Juice steht, desto mehr ist enthalten.

Ist eine Aloe Vera Body Lotion für empfindliche Haut geeignet?

Äußerlich angewendete Aloe gilt als meist gut verträglich, vereinzelt gibt es aber Reaktionen wie Brennen oder Ausschlag. Entscheidend ist die ganze Rezeptur, etwa Duftstoffe. Teste ein neues Produkt zuerst an einer kleinen Hautstelle.

Wie viel Aloe muss in einer Creme sein?

Einen gesetzlichen Mindestanteil gibt es nicht, und eine Prozentangabe ist nicht vorgeschrieben. Wer aber mit den Eigenschaften von Aloe für das fertige Produkt wirbt, braucht nach EU-Recht Nachweise, etwa für eine wirksame Menge im Produkt.

Ist die HEXAVITAL Handcreme vegan?

Nein. Die Handcreme enthält Schneckenextrakt und Gelée-Royale-Extrakt und ist deshalb nicht vegan. Die vollständige Liste der Bestandteile steht auf der Verpackung.